TI-Konnektor: Zugang zur Telematikinfrastruktur
Der TI-Konnektor verbindet die Praxis mit der Telematikinfrastruktur — Voraussetzung für eRezept, ePA, eAU und KIM. Klassisch als Hardware-Box im Serverraum, zunehmend auch als Cloud-Konnektor beim Anbieter. Wir listen die Anbieter mit Fokus auf Betriebsmodell und Zertifizierung.
Welches System nutzen Sie?
Wir zeigen dann für jedes Tool, ob es mit Ihrer Praxisverwaltung zusammenspielt — und ob Ihr System die Funktion vielleicht schon selbst mitbringt.
Eigenständige Tools
Spezialisierte Anbieter, die an Ihre bestehende Praxisverwaltung andocken.
Tool dazunehmen oder System wechseln?
Ein laufender PVS-Vertrag mit fester Restlaufzeit erschwert einen Wechsel. Ein Praxis-Tool lässt sich meist kurzfristig ergänzen — Kündigungsfristen und Datenmigration entfallen.
Ein Praxis-Tool über Schnittstelle ist flexibler, aber Sie pflegen zwei Systeme mit zwei Vertragspartnern. Aus einem Guss im PVS bedeutet weniger Reibung, aber Sie sind an dessen Roadmap gebunden.
Steht ohnehin eine Systementscheidung an — Praxisübernahme, Auslauf des aktuellen PVS, Cloud-Umstieg — lohnt der Blick auf integrierte Funktionen. Ohne Wechselanlass ist ein Praxis-Tool meist der schnellere Weg.
Unsicher, welcher Weg passt?
Die Empfehlung berücksichtigt Ihre aktuelle Software.
Häufige Fragen zum Praxissoftware Vergleich
Antworten zu Praxisverwaltungssoftware
- Was macht TI-Anbindung als Service in der Praxis konkret?
- Der Zugang zur Telematikinfrastruktur läuft klassisch über einen Hardware-Konnektor im Praxisnetz. Diese Box muss gekauft oder finanziert, gewartet, aktualisiert und nach fünf Jahren Zertifikatslaufzeit getauscht werden — mit allen Nebenkosten und Ausfallrisiken, die dazugehören. Anbieter in dieser Kategorie stellen die TI-Anbindung stattdessen als Dienstleistung bereit: Der Konnektor steht als virtuelle Instanz — oft als TI-Gateway oder TI-as-a-Service bezeichnet — in einem zertifizierten Rechenzentrum, die Praxis verbindet sich über ihre Internetleitung. Entscheidungsrelevant sind drei Dinge: die gematik-Zulassung des Betriebsmodells (der Anbieter braucht eine offizielle Zulassung, nicht die Praxis), die Kompatibilität mit der eingesetzten Praxisverwaltungssoftware sowie das Verhältnis zwischen laufenden Servicegebühren und der TI-Pauschale der KV. Für Praxen, die keinen eigenen IT-Betrieb möchten oder deren Konnektor ohnehin austauschreif ist, kann der Umstieg sinnvoll sein — der Wechsel zwischen Anbietern und zurück auf einen eigenen Konnektor sollte im Vertrag aber klar geregelt sein.
- Worauf sollten wir bei der Auswahl besonders achten?
- Ist der Dienst für unsere Praxisverwaltungssoftware freigegeben — und für welche TI-Anwendungen (ePA, KIM, eRezept, eAU)? Wie verhalten sich die laufenden Servicegebühren zur TI-Pauschale der KV, und welche Vertragslaufzeit gilt? Was passiert bei einem Anbieterwechsel oder einer Rückkehr zum eigenen Konnektor — Kündigungsfristen, Datenmitnahme, Übergangszeitraum?